RVR eröffnet Wildbeobachtungsplattform an der Sandgrube Boer

Sehen, wo sich Hirsch und Hase gute Nacht sagen: Die neue Aussichtsplattform am nordwestlichen Rand der Sandgrube Boer in Schermbeck eröffnet Einblicke in die Tierwelt der Üfter Mark. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die überdachte Konstruktion aus Lärchenholz in den vergangenen Wochen errichtet. Die fünf Meter hohe und 45 Quadratmeter große Plattform bietet Platz für bis zu zwei Schulkassen, die von dort Rot- und Schwarzwild sowie Vögel in der Sandabgrabung beobachten können.

Der RVR hat die Üfter Mark 2001 erworben. Im Rahmen der Entwicklung des Waldgebietes sollte die Sandgrube Boer zu einer Naturerlebniskuhle ausgebaut werden. Weil hier aber mehrere streng geschützte Tierarten wie der Schwarzstorch vorkommen, wurden die Pläne geändert und die Wildbeobachtungsplattform realisiert.

Landrat Dr. Ansgar Müller aus dem Kreis Wesel, Bürgermeister Mike Rexforth aus Schermbeck und RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow werden das neue Tierpanorama als Erste in Augenschein nehmen. Am Montag, 18. Mai, 11 Uhr, eröffnen sie die Wildbeobachtungsplattform. Treffpunkt ist die Aussichtplattform am Rhader Weg (Zufahrt von der B224), Schermbeck.