Jagd auf Wildschweine

Seit Anfang August läuft die Jagd auf Wildschweine. Wegen der nach wie vor schwierigen Situation mit der Schweinepest in Teilen Nordrhein-Westfalens hat die Kreisjägerschaft Wesel die Revierinhaber aufgefordert, ihre Jagdstrategie anzupassen,

weil die Zahl der Tiere in den vorherigen Jahren gewaltig gestiegen ist. Aus diesem Grund erfolgt am heutigen Dienstag eine weitere ganztägige Drückjagd in 29 Revieren auf einer Fläche von rund 15 000 Hektar im rechtsrheinischen Kreis Wesel. Auch das Gebiet der Gemeinde Schermbeck ist erfasst. Das Regionalforstamt Niederrhein des Landesbetriebes Wald und Holz NRW und der RVR Ruhr Grün beteiligen sich daran.

Durch gemeinsame Termine soll sich die Zahl der Abschüsse erhöhen. Bei sieben revierübergreifenden Drückjagden werden die Tiere von Treibern langsam vor die Schützen gebracht. Auch die Waldbereiche werden von der Jagd erfasst, damit das Schwarzwild keine Schlupflöcher findet.

Während der Jagd ist dennoch damit zu rechnen, dass Wild panikartig über Hauptverkehrsstraßen wechselt. Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und um Unfälle zu vermeiden, werden am heutigen Dienstag Tempobeschränkungen gelten und entsprechende Warnschilder (Treibjagd) aufgestellt.

Betroffen sind in Schermbeck der Postweg (L 1) von Drevenack, Am Bauernschott, mit Tempo 50, die Weseler Straße (B 58, Richtung Freudenberg) und die Borkener Straße (B 224, Freudenberg in Richtung Erle bis zum Waldausgang); dort gelten jeweils 30 km/h.