Erneuerung der Kirchenbänke in St.Ludgerus

Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen der Tischlerei Temmler hat der Overbecker Jungunternehmer Matthias Temmler einen der interessantesten Aufträge der Firmengeschichte erledigen dürfen: die Überarbeitung der Kirchenbänke von St. Ludgerus.

Im Zuge der ganzjährigen Renovierung der Ludgeruskirche wurde von den Architekten Franz-Jörg Feja und Peter Kemper in Abstimmung mit dem Kirchenvorstand und der Pfarrversammlung eine Veränderung der Anordnung der Kirchenbänke geplant. Die Bankreihen sollten nicht mehr bis zwischen die Säulen reichen. Die Bänke sollten so gekürzt werden, dass sich nach dem Aufstellen der beiderseitigen Bankreihen insgesamt ein klar strukturiertes Rechteck ergeben wird.

Foto: Helmut Scheffler

Foto: Helmut Scheffler

Georg Gülker kürzte die Kirchenbänke an jeder Seite um 60 Zentimeter. Um das bestehende Muster beibehalten zu können, mussten die Rückenlehnen sogar an vier Stellen gekürzt werden.

Den Auftrag, die Kirchenbänke entsprechend zu ändern, übernahm Matthias Temmler besonders gerne, zumal der 34-Jährige in der Ludgeruskirche getauft wurde, dort auch zur Kommunion ging und als Messdiener tätig war. 42 Kirchenbänke mussten gekürzt und an der Oberfläche aufgearbeitet werden. Dazu wurden die Bänke in ihre Einzelteile zerlegt.

Sitzflächen und Rückenlehnen wurden ebenso separat eingekürzt wie Ablagen und Kniebänke. Wochenlang haben einige der zwölf Firmenmitarbeiter die alte Lackschicht der Bänke abgebeizt und anschließend die Oberfläche angeschliffen. In einem dritten Arbeitsvorgang wurden die Bänke im Originalfarbton gebeizt. Zum Abschluss wurden die Bänke farblos lackiert.

Nicht alle bisherigen Bänke werden im Mittelschiff wieder aufgestellt. Die nicht mehr benötigten Bänke wurden umgearbeitet, sodass sie künftig in den beiden Seitenschiffen aufgestellt werden können. Es ist geplant, jedes Seitenschiff mit sechs Bänken auszustatten.

Bevor die Kirche am 20. November wieder ihrer Bestimmung übergeben werden kann, muss die Tischlerei Temmler auch die Außentüren des Gotteshauses wieder einbauen. Vor Beginn der Kirchenrenovierung waren vier Außentüren ausgebaut und in der Tischlerei an der Westricher Straße eingelagert worden. Die Ersatztüren aus Sperrholz wurden mit den vorhandenen schmiedeeisernen Beschlägen versehen und dadurch zu richtigen Blickfängern.

Ausgebaut wurden auch die Pendeltüren. Um die Blendrahmen nicht zu beschädigen im Rahmen der Innenausbauarbeiten, wurden sie von der Tischlerei Temmler verkleidet.


Helmut Scheffler, Dorstener Zeitung, 27.09.2011
Quelle: http://www.dorstenerzeitung.de/lokales/schermbeck/Erneuerung-der-Kirchenbaenke-in-St-Ludgerus;art4250,1419455

Homepage der Tischlerei Temmler:
http://www.tischlerei-temmler.de